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Verlauf auslesen per Javascript/CSS

Die gängigen Browser zeigen bereits geklickte Links in einer anderen Farbe an. So kann eine manipulierte Website im Hintergrund eine URL-Liste haben und an dieser erkennen welche der Seiten der Besucher bereits besucht hat. Der Browser markiert (per Javascript oder CSS[1]) die bereits besuchten Links, nur das mensch dies nicht mitbekommt. Die manipulierte Seite „merkt“ welche der angezeigten Links anders dargestellt werden, und so welche Seiten der Besucher bereits besucht hatte.

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Tempelhof für alle?

„Tempelhof für alle“ titelte sogar die Abendschau gestern. Vor Ort sah das eher anders aus.

Eine Demonstration von AVANTI und dem Mietenstopp-Bündnis um 14:00 Uhr vom Hermannplatz startete erst um 15:00 Uhr, nachdem es Probleme mit dem Lauti gab und ein Redner von der Polizei wegen einem Transpi festgenommen wurde.

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Squat Tempelhof. Was war da los?

Da fehlen einem die Worte. Wo blieb die Berichterstattung? Ich jedenfalls habe zu diesem Übergriff nichts in den Medien gelesen/gehört/gesehen. Gefunden habe ich es dann zufällig auf Xcriptor.twoday.net.

Ganz zu schweigen von der Aktion:
Waffe tempelhof

Links:
http://www.metronaut.de/?p=927
http://www.freitag.de/alltag/0925-flughafen-tempelhof-besetzung
http://tempelhof.blogsport.de/
http://tfa.blogsport.de/

thorsteinar.de gehackt – 54.400 Datensätze online

Im laufe des „26. Chaos Communications Congress“ (26C3) wurde unter anderem der Onlineshop ThorSteinar.de gehackt.
Über 50.000 Kundendatensätze sind nun im Umlauf.
Die Datensätze enthalten: Vorname, Nachname, Adresse, PLZ, Stadt & Emailadresse.
Tipp: Wenn ihr die .zip Datei entpackt habt öffnet „adress_book.txt“ und sucht doch mal (z.B. per Tastenkombination Strg+F) nach eurer Postleitzahl oder eurem Ort.
*Als Torrent herunterladen*

Links:
http://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Hacked/thorsteinar.de_deleted
http://de.indymedia.org/2009/12/270089.shtml?c=on
http://www.redok.de/content/view/1618/36/
http://aargb.blogsport.de/2009/12/30/thorsteinarde-gehackt-54400-datensaetze-online/

Demonstration gegen das FAU Gewerkschaftsverbot

Nachdem es der „Neuen Babylon Berlin GmbH“ vor dem Landgericht Berlin gelungen war der FAU per einstweiliger Verfügung zu verbieten sich Gewerkschaft zu nennen demonstrierten gestern 200-300 Menschen bei Minusgraden im zweistelligen Bereich gegen diesen Verstoß gegen das Grundrecht auf Koalitionsfreiheit.

Die Polizei war mit einem unverhältnismäßig großem Aufgebot anwesend, welches sich allerdings hauptsächlich in den Seitenstraßen aufhielt. Sonst als Verstöße gegen das Vermummungsverbot gewertete Schals vor Mund und Nase wurde nicht zum Anlass genommen die Demonstration anzuhalten.

Nachdem die Demonstration nach einer Kundgebung vor dem Kino „Babylon Mitte“ für beendet erklärt wurde und sich ein großer Teil der Demonstranten in Richtung des U-Bahnhofs Rosa-Luxemburg-Platz bewegte versteckten sich wortwörtlich 3 Polizisten hinter einem Mannschaftswagen am Straßenrand. Als gerade eine etwa 30 Demonstranten große Gruppe vorbeiging rannte ein anderes Eingreiftruppe der Polizei die auf der anderen Seite gewartet hatte in diese Gruppe hinein und kam auf der anderen Seite bei den bereits wartenden 3 Polizeibeamten mit einem Demonstranten als beute an.
Die drei Polizisten die gewartet hatten stellen sich um den Festgenommenen der in den Mannschaftswagen steigen musste.
Die Begründung für die Festnahme war viel skandalöser als der Hinterhalt der von langer Hand geplant schien:
Es hieß der festgenommene Demonstrant habe durch das Tragen einer Sonnenbrille gegen das Vermummungsverbot verstoßen.
Danach wurde die aufgeregten Demonstranten durch ca. 15 herbeigeeilten Polizisten auf die Bürgersteige abgedrängt. Warum es auf einmal verboten war die Straße zu betreten und warum die Polizei gerade das tat konnten auch sie selber nicht sagen.

Rundum eine trotz eisigen Temperaturen und einer versuchten Eskalation von seiten der Polizei erfolgreiche Demonstration!

Links:
http://www2.de.indymedia.org/2009/12/269315.shtml (Indy Mirror 3)
http://www2.de.indymedia.org/2009/12/269287.shtml (Indy Mirror 3)
http://syndikalismus.wordpress.com/2009/12/19/berlin-demo-gegen-das-gewerkschaftsverbot-der-fau-und-fur-gewerkschaftsfreiheit/
http://www.fau.org/artikel/art_091219-205621
http://prekba.blogsport.de/2009/12/19/erfolgreiche-demo-fuer-gewerkschaftsfreiheit/
http://ccphoto.de/?p=180

Ps: wenn jemand mehr Infos hat wie z.B. um welche Einsatzhundertschaften es sich handelte währe ich sehr erfreut.

Nazi-Zeitungen beim netten Kiosk von nebenan

Heute beim Kiosk an der Ecke sprach ich die Frage aus, die ich mir schon öfters gestellt hatte: „Warum Verkaufen sie die Deutsche Stimme? Das ist die NPD-Parteizeitung!“
Die Standard Antwort die auch schon ein anderer Blogger dessen Namen mir nicht einfällt bekam:
Laut dem Gesetz seien sie verpflichtet sofern nachfrage besteht die Jeweilige Zeitung anzubieten. Auf die Frage warum die Zeitung zentral liegt und jedem der hereinkommt ins Auge springen muss sagte sie ich solle mich bei der Geschäftsleitung beschweren. Auch als ich nachhakte und vorschlug das man die Zeitung in irgendeine Ecke legen würde oder einfach durch eine andere drüber liegende Zeitung verdecken würde ging sie nicht auf meinen Vorschlag ein.

Welche rechts(extremen) Zeitungen sind weit verbreitet?
Erst einmal die Junge Freiheit die sich nicht zu ihrer Politischen Richtung auf Anfragen hin äußern möchte und auch gesellschaftskritische Artikel wie man sie eher bei links gerichteten Zeitungen erwarten würde.
Vor kurzem erst druckte die „Junge Freiheit“ ein Interview mit dem stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei (die ich in das links-liberale Spektrum einordne) ab.
Sie hatten ohne Nennung des Namens ihrer Zeitung eine Interview-Anfrage und gebeten dieses möglichst schnell zu führen damit es noch vor Redaktionsschluss veröffentlicht werden könnte. (Link: 1 | 2)
In der „Jungen Freiheit“ schrieben auch hohe Mitglieder der NPD und in der Zeitung wimmelt es nur so von Völkisch-rassistischen Artikeln.

Die Zweite rechtsextreme Zeitung ist die „DS“ („Deutsche Stimme“).
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Stimme

Die „Deutsche Stimme“ (DS) ist das Parteiorgan der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD). Die Zeitung wird vom NPD-Bundesvorstand herausgegeben und erscheint monatlich im Deutsche-Stimme-Verlag. Die Deutsche Stimme wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Die Druckauflage beträgt nach Angaben des Blattes 25.000 Exemplare.

Also: Fragt bei dem/der ZeitungsverkäuferIn eures Vertrauens und falls der Verkauf mit dem irgendeinem Gesetz begründet wird schlagt die Verbannung der Zeitung(en) in eine der Hinteren ecken des Ladens vor!

Links:
http://de.indymedia.org/2009/12/268189.shtml
http://www.netz-gegen-nazis.de/frage/deutsche-stimme-am-kiosk
http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1587&Itemid=92
http://de.indymedia.org/2008/07/222414.shtml?c=on