Islamisten, Hooligans

Nach dem Angriff der Gruppe „Koukoulofori“ (Grischisch „die Kaputzenträger) als Racheakt für den von Bullen ermordeten Alexandros Grigoropoulos (15) war in der Hannoverschen Allgemeinen folgendes zu lesen:

Dem Magazin zufolge sollen sich die deutschen Sicherheitsbehörden auf Anweisung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) künftig verstärkt um die linksextremistische Szene kümmern. Im Ministerium sei bereits die Rede von einem „Paradigmenwechsel“. Die Aufklärung im Bereich des radikalen Islamismus soll zurückgefahren und die Durchleuchtung des linksextremistischen Bereiches entsprechend verstärkt werden.

Das erinnert doch sehr an die Repressionen gegen Ultras nachdem sich die Hooliganszene vom Fußball abgewandt hatte.

Update: Gerade lese ich in der Rote Hilfe Zeitung (RHZ) 3.2010 folgendes was ich hier unbedingt auch erwähnen möchte, auch wenn es nicht direkt zu dem Blogpost passt:

Der bayrische Innenminister [Joachim Herrmann] erklärte nach dem Angriff auf die Lerchenwache es „dürfe nicht mehr jeder Bauernjunge“, der ein „Hakenkreuz an die Wand male“, zur Gefahr gemacht werden.

(Eckige klammern von mir)